DER REIZENDE REIGEN DES REIZENDEN HERRN ARTHUR SCHNITZLER

Comicgreller „geschlechtlicher Totalverkehr“ des reizenden Grazer Brachialpoeten als Variation auf Arthur Schnitzlers "Reigen" ist ein "unzüchtig-reizendes" Dichterprodukt mit abschraubbaren Geschlechtsteilen im Gemeindebau-Stil.

 

"Alle männlichen Figuren haben abschraubbare Geschlechtsteile. Alle weiblichen Figuren haben austauschbare Muttern."
So beschreibt Werner Schwab, der in der Silvesternacht 1993 verstorbene Skandalautor aus Graz, sein Personal in diesem Arthur Schnitzler-Reigen-Remix.

 

Wie bei Schnitzler treffen sich Paare „schwabisch“ redend, verhandelnd, kopulierend, kommen sich nahe und sind doch fern voneinander. Verlorene Seelen entleiben sich verbal in brüllender Komik und sind doch auf der Suche nach einem verlorengegangenen Zustand, wo der "Schwanz noch nicht zum Abschrauben gegangen ist".

 

"Katharina Straßer und Christian Dolezal können auf der Bühne hervorragend damit umgehen, die Vulgarität und den Weltschmerz zu einem bezaubernden Kunstwerk zusammenzufügen." (Die Presse)

 

"Eine hochsatirische Pornopersiflage, die den rosa Vibrator da hinhält, wo das Vergnügen zum Leerlauf wird - und dabei ein gewaltiges Vergnügen für alle, die einmal wieder erleben wollen, welche Lust der kunstvolle Umgang mit der Sprache bereitet." (Wiener Zeitung) 

 

"Dieses unerhört wortschwangere Stück Theater wird im Wiener Rabenhof in einer comicbunten Szenerie leichtfüßig auf die Bühne gebracht." (Kurier)

 

"Pointenschleuder-Abend im Rabenhof [...] mit zwei mitreißenden Volkstheaterschauspielern." (Der Standard)

 

 

Premiere: 16. April 2013
Beginn: 20.00 Uhr
Preise: € 24,- / 12,-
   
mit:

Katharina Straßer, Christian Dolezal

von:
Werner Schwab
Regie: Andy Hallwaxx
Musik:
Wolfgang Schlögl
Ausstattung: Judith Leikauf, Karl Fehringer
Altersbeschränkung: ab 16 Jahre